Freitag, 20. November 2015

What's the point?

Die Einträge hier häufen sich wieder. Und ich bin die einzige Verfasserin. Man könnte fast meinen, ich schreibe hier einen Suicide-Blog.
Immer öfter frage ich mich Warum? Warum sich das überhaupt noch geben. Ich meine nicht den Blog. Ich meine mein Leben. Okay, der Reim war nicht beabsichtigt. An dem, wie ich mich gerade wieder fühle, ist absolut nichts lustiges. Es ist...nervenaufreibend. Traurig. Hilflos. Allein. Einsam. Klein. Scheiße. Wut. Auf mich selbst. Verloren. Emotional. Taub. Alles. Aber nicht lustig.
Es fällt mir schwer, mir oder meinem Leben noch etwas Positives abzugewinnen.
Ich bin seit Dienstag nahezu durchgehend zuhause. Wenn man das zuhause nennen kann. Meine Wohnung ist eine Müllhalde. Und immer mehr fühle ich mich, als würde ich hier gut reinpassen. Müll. Alle Menschen um mich herum, die mir nahe sind, scheinen soweit weg. Egal, ob Luftlinie oder gefühlte Distanz. Meine Rettungsseile. Ich kann sie nicht greifen. Nicht erreichen. Ich hänge am Abgrund und kann die helfende Hand nicht fassen. Ich komme nicht dran. Und meine Kraft in den Armen lässt nach. Ich kann es spüren. Die Erde um mich herum bebt. Überall sterben Menschen und mein Abgrund fängt an zu bröckeln. Ich weiß nicht, wie lange ich mich noch halten kann. Ich bin zu viel Last für mich. Und ab einem gewissen Punkt werde ich die helfende Hand vielleicht auch gar nicht mehr ergreifen, selbst wenn ich könnte. Lieber falle ich alleine, als dass ich jemanden in die Tiefe mitreiße. Und die Tiefe. Sie ängstigt mich. Aber sie fühlt sich auch befreiend an. Endlich loslassen. Keine Sorgen mehr. Keinen Kummer mehr. Keine unkontrollierbaren Gefühle mehr. Vielleicht gehöre ich dorthin. Das flüstert sie mir jedenfalls zu. Sie liebkost mich. Versucht mich zu verführen. Und aus lauter innerer Einsamkeit und Not heraus, lasse ich mich wieder immer mehr auf sie ein. Ich hänge also am Abgrund. Und ich frage mich Warum nicht einfach fallen lassen?.

Samstag, 7. November 2015

Down.

Ich fühle mich down. Irgendwie entspringt die Mehrheit meiner Texte hier diesem Gefühl. Tragische Sache.
Ich fühle mich immer noch einsam. Meine Wohnung sieht aus wie Hölle. Und ich habe nicht die Motivation an ihrem Zustand etwas zu ändern. Ich habe jetzt 3 Tage am Stück frei, bin dabei einerseits völlig verplant und gleichzeitig habe ich das Gefühl mit meiner Zeit nichts anzufangen. Ich hbe heute keinen Punkt meiner ToDoListe abgehakt und ich glaube auch nicht aran, dass ich heute noch einen Punkt abhaken werde. Mit H. und mir läuft es besser. Ich bin wieder am Abnehmen. Auf der Arbeit läuft es besser. Meistens. Ich habe inzwischen für mich festgestellt, dass ich nicht glaube, dass K. etwas mit meinem emotionalen Desaster zu tun haben will. Und das ist okay. Ich will ihm nicht aufbürgen. Ich weiß nur nicht, mit wem ich sprechen kann, wenn ich mich so fühle. V. hat genug mit ihrem Scheiß zu kämpfen. H...keine Ahnung. Mit T. könnte ich bestimmt sprechen, aber so recht traue ich mich da nicht. Vielleicht arbeite ich auch auf Einsamkeit hin. Damit ich mich darin wälzen kann. Im Selbstmitleid suhlen. Nur bleibt es inzwischen ja nicht dabei. Inzwischen bleiben die dummen Gedanken ja nicht mehr nur dumme Gedanken. Sie wurden zum Großteil schon mindestens einmal zu dummen Taten. Die Hürde ist also überwunden. Jetzt können sie Gedanken jederzeit wieder zu Taten werden. Hurray.
Und so liege ich jetzt hier. Den Tränen wieder nahe. Ohne speziellen Grund. EInfach so. Und ertrage es nicht mehr. Nicht mehr lange. Für den Moment bleiben die Suizidgedanken immerhin noch weg. Keine Ahnung wie lange noch.

Freitag, 16. Oktober 2015

Sehnen.

Ich sehne mich sicherlich nicht nach der Arbeit, zu der ich übermorgen wieder antanzen darf. Gerade ist eine Schulwoche zu Ende gegangen und ich war auf der Heimfahrt mit unserer Fahrgemeinschaft en Tränen nahe. Ich fühle mich auf der Arbeit unwohl, was vor allem an dem Verhältnis Team - Ich liegt. Ich habe bei fast allen das Gefühl, sie mögen mich nicht. Oder keine Ahnung. Sie wertschätzen mich nicht. Ich fühle mich als Auszubildende mit leicht labiler Psyche dort nicht gut aufgehoben oft. Die letzten beiden Arbeitstage vor der Schulwoche bin ich nach Hause gekommen und habe erstmal losgeheult. Und das im Vorpost beschriebene Lied gehört. Das ist für mich persönlich ein Lied, bei dem man davon ausgehen kann, es geht mir schlecht. Das Lied auf Dauerschleife deutet in 95% aller Fälle bei mir auf einen wirklich tiefen Tiefpunkt hin. Und ja, ich war an beiden Tagen gefühlt ganz unten. Und an beiden Tagen hat es selbstverletzende Ausmaße angenommen. Dann hat es in der Schule 2 Tage gebraucht bis ich wieder aufgerappelt war und durch die Klasse wieder unbewusst hochgezogen wurde. Und jetzt ist es vorbei. Ich muss wieder zur Arbeit und bis zur nächsten Schulwoche dauert es noch einen Monat. Ich habe keine Ahnung wie ich das durchhalten kann. Ob ich das durchhalten kann. Vor allem ist V., meine große Stütze in den letzten Wochen/Monaten, weit weg, weil sie selbst in Therapie ist. Und zwischen H. und mir ist es gerade komisch. Ich habe das Gefühl, wir driften auseinander. Und daran habe auch ich Schuld. Das weiß ich. Aber ich brauche sie gerade und das weiß sie nicht. Manchmal bin ich aber auch zu stolz ihr das zu sagen. Ich will nicht nur angekrochen kommen, wenn es mir kacke geht. Ich bin einsam. Man kann sagen, ich habe gerade keine meiner besten Freunde um mich herum und auch keinen Ausgleich für die Frustration auf der Arbeit. Ich habe tatsächlich Angst davor zur Arbeit zu gehen. Ich könnte gerade schon wieder heulen. Ich möchte K. sagen, dass ich ihn brauche. Dass ich irgendjemanden gerade brauche. Dass ich gerade dabei bin unterzugehen. Ich möchte mich aber nicht aufdrängen und auch nicht, dass er darin etwas hineininterpretiert. Ich möchte nicht, dass er denkt, ich liebe ihn oder will Sex von ihm - generell wäre das schön, aber darum geht es mir dabei gerade nicht. Ich kann nur nicht allein sein gerade. Ich kann es nicht. Ich kann nicht. Ich kann nichts.

Freitag, 9. Oktober 2015

Hold me. Wrap me up.

Breathe me - Sia.
Das Lied passt zu meiner momentanen Stimmung. Ich fühle mich einsam und scheiße. Es geht wieder abwärts.  Ich bin in den letzten Tagen dauernd überemotional und fühle mich beschissen. Also ich meine nicht körperlich. Mein Selbstwertgefühl liegt am Boden. Meine Selbstzweifel drücken es runter. Es kan gerade nicht mehr. Also bleibt es liegen. Und ich möchte einschlafen und erst wieder aufwachen, wenn es geschafft hat aufzustehen. Also nie. Ich denke wieder dumme Gedanken und möchte mich einigeln. Ich möchte nicht mehr zur Arbeit. Ich möchte keine anstrengenden Dinge mehr machen müssen. Ich möchte nicht mehr von meiner besucherfreundlichen Wohnung daran erinnert werden, dass ich keinen Besuch bekomme. Dass ich alleine bin. Dass ich einsam bin. Ich möchte hier weg. Und nein, nicht in Urlaub. Ich möchte hier weg. Weg. Weg. Einfach weg. Und das macht die dummen Gedanken wieder greifbarer. Ich fühle mich nicht nur scheiße. Ich fühle, dass ich scheiße bin.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Versetzt.

Nein, ich rede hier nicht vom Versetzen in die nächste Klasse. Also, ja, das hat auch geklappt zum September. Zweites Ausbildungsjahr - woop woop!
Naja. Versetzt im Sinne von nicht aufgetaucht. Seit längerem hatte ich mal wieder ein Date in Aussicht. Ein Mr., den ich zwar nicht kannte - Internetbekanntschaften halt - aber der mir durchaus sehr passabel vorkam. Ich ihm scheinbar auch, denn wir haben geliked und geschrieben und ein Date ausgemacht. ziemlich genau vor 3 Stunden und 4 Minuten waren wir bei mir verabredet. Ich war da. Er nicht. Die ersten 10 Minuten hat es ihn sogar sympathisch gemacht, weil ich meistens noch in den letzten paar Minuten am Rumwuseln bin und dann ist es halt doof, wenn jemand da ist bevor ich fertig bin. Nach 20 Minuten hab ich mir überlegt, wann ich in den Schlafanzug wechsel und wie ich meinen Abend weitergehend plane, wenn er nicht auftaucht. Nach 30 Minuten habe ich beschlossen, dass es Zeit ist für den Schlafanzug. Selbst wenn er noch aufgetaucht wäre, dachte ich mir: "This is what you get when you are half an hour late." Wäre noch lustig gewesen. Hätte noch lustig werden können. Aber dann habe ich mich mit Voranschreiten der Zeit immer mehr mit dem Gedanken angefreundet, dass der Mr. nicht mehr auftauchen wird. Anfreunden müssen trifft es eher.
Aber hey! Jetzt kann ich ganz entspannt auf der bequemen Bettseite schlafen. Mich noch mit einem Kräuterbutterbaguette vor den Laptop schmeißen. Frisch geduscht in frisch bezogenem Bett einkuscheln.
Aber hey!...Je länger ich mich versuche abzulenken oder einfach auch nur meine Zeit hier mit Serie schauen verbringe, desto mehr muss ich mir eingestehen: Ich lüge mich an.
Es ist scheiße. Einfach scheiße! Ich fühle mich blöd und es ist scheiße. Nennen wir das Kind beim Namen. Ich bin gespannt, ob ich noch zumindest eine Entschuldigung oder ähnliches bekomme. Für jetzt verfluche ich ihn etwas und fühle mich blöd.

Mittwoch, 23. September 2015

Hugo, Ibuprofen und Einsamkeit.

Am besten alles gleichzeitig. Nein, ich habe keine physischen Schmerzen, dh keine Indikation Schmerzmittel zu nehmen. Warum ich es trotzdem mache? Weil der Rausch dann schneller kommt. Warum ich den Rausch schneller haben will? Weil ich es nicht aushalte jetzt gerade. Weil ich mich einsam fühle. Verloren. Und was soll ich sagen? Er ist da. Der Rausch. Die Erlösung von mehr Gefühlen als mir gut tun. Die Einschlafhilfe. Alkohol und Schmerzmittel. Eigentlich keine gute Kombi. Zumindest wenn es einem gut geht. Für mich ist es gerade wie eine Erlösung. Die beiden in Kombination saugen ein paar Gefühle aus mir. Ja, ich bin immer noch traurig. Ja, gut es mir immer noch nicht, auch nach einer Schmerztablette und einer Flasche Hugo. Aber es hilft schon mal.
Vielleicht liegt es an der Jahreszeit. Immer um diese Zeit beginnt es wieder. Winterdepression ist allerdings die falsche Diagnose. Gleich mal vorweg. Der sich anbahnende Winter begünstigt es nur. Es spielen viel mehr Faktoren in die Geschichte. Aber ich bin auf Alkohol und Schmerztabletten und habe keine Lust auf weitere Ausführungen. Es geht wieder abwärts gerade. Das reicht als Information mal gerade. Hoffen wir mal, dass der Berg nicht zu steil ist für heute.

Dienstag, 15. September 2015

Hm.

"Hm." beschreibt meine Gefühlslage momentan eigentlich ganz gut. Ein wenig verloren, zur Zeit oft viel zu schnell zickig, hm halt.
Ich habe vor knapp 2 Wochen die Ausbildungseinrichtung gewechselt. Nicht aus einem persönlichen Grund oder so. Ich muss während meiner Ausbildung in mehreren verschiedenen Einrichtungen arbeiten. Jetzt war ich ein Jahr in einem Tagesförderzentrum und werde die nächsten zwei Jahre in einem Wohnheim arbeiten. Ist auch mal ganz interessant, das alles kennen zu lernen. Nun ist halt erstmal neue Kollegen und neue Bewohner kennenlernen angesagt. Die Bewohner kenne ich teilweise schon ein wenig, das ist ja aber auch irgendwie immer das kleinere Problem. Die Kollegen sind sehr unterschiedlich, das hab ich schon festgestellt. Mit manchen komme ich besser aus, mit manchen bin ich noch nicht so ganz warm geworden. Wie es eben so ist. Das war ja in der Einrichtung davor auch nicht anders. Erstmal eingewöhnen und dann dauerts vielleicht noch etwas bis man sich an die unterschiedlichen Charaktere gewöhnt hat und weiß, wie man am besten wen anspricht und so weiter. So richtig wen, bei dem ich mich schon sicher genug für Blödsinn machen und so fühle, gibt es aber bisher noch nicht. Und vielleicht trägt das gerade so ein bisschen zu meinem Verlorenheitsgefühl bei.
Dazu kommt der Fruchtbarkeitsblues, verschiedene Erledigungen, die ich schon eine Weile vor mir herschiebe und die mich doch einholen, sowie wie immer meine Wohnung und die Nichtexistenz eines Jemanden. Eines Misters. Surprise, surprise.
Ich hab schon festgestellt, dass das Wort Fruchtbarkeitsblues scheinbar noch nicht verwendet wird. Zumindest hat Google dazu keine Ergebnisse. Man könnte es auch PMS nennen, aber Fruchtbarkeitsblues finde ich irgendwie schöner. Ich bin schmusig, hab aber niemanden zum Schmusen. Das macht mich übellaunig. Ich bekomme metaphorische Kotzanfälle bei Kitschmusik oder -filmen, liebe sie aber dennoch und geb mir auch immer wieder ne Packung Kitsch. Da kommt es schon mal vor, dass ich auf der Arbeit stehe, gerade Leerlauf habe, ein James-Blunt-Lied im Radio kommt und ich mir tatsächliche Tränen verdrücken muss. Ich fühle mich dicker, obwohl ich nicht wirklich viel in letzter Zeit zugelegt hab. Ich passe dennoch in kaum eine Hose mehr. Das macht mich...hm...ich fühle mich schlecht. Belassen wir es mal dabei.
Verloren. Hm.
Mein Schlafrhythmus ist komplett verschoben. Ich muss erst nachmittags arbeiten, das heißt ich gehe meistens erst so um diese Uhrzeit schlafen. Dann stehe ich kurz bevor ich zur Arbeit muss auf. Dann gehe ich arbeiten. Dann gehe ich entweder noch aus oder gammel daheim. Dabei habe ich aber zur Zeit leider das Gefühl verloren zu gehen. Ich kanns gerade nicht anders beschreiben.
Ich hör mal weiter Kitschmusik. Wenn man alleine schläft, sieht niemand die Tränen.
Oh Gott, klang das jetzt selbstmitleidig. Tschuldigung.

Donnerstag, 6. August 2015

Hello again.

So viel zum Blogneustart..
Hallo erstmal. Ich habe mich dazu entschlossen, ein paar alte Texte hier zu veröffentlichen. Sie kommen aus Zeiten, die nicht so rosig liefen und ich find sie eigentlich ziemlich poetisch, auch wenn es um schlechte Gedanken geht. Aber das tut es auch nicht bei allen.

"da bin ich also. noch wach, obwohl ich schon schlafen sollte. gedanken wälzend. mal was neues. liebe ich l. wirklich? ich kann noch gar nicht fassen, dass mir das im gespräch mit v. rausgerutscht ist. und jetzt frage ich mich, ob es stimmt. ich fürchte, so weit hab ich noch nie gedacht bei l.. klar ich mag ihn sehr, ich finde ihn attraktiv, ich würde ihn unglaublich gern küssen usw. ich könnte mir vorstellen, mit ihm zusammen zu sein. kein konjunktiv. ich kann es und ich tue es. aber ich bin, glaub ich, noch nie so weit gegangen und hab für mich geklärt, ob ich ihn so richtig tief liebe, also nicht nur flirty oder verknallt oder sowas. hm. aber da stellt sich mir die frage, wie sehr kann ich ihn denn schon lieben, wenn ich ihn immer noch nicht genau kenne? aber das ist ja immer so. vielleicht liebe ich dann einfach den l. wie ich ihn gerade kenne. ich hab allerdings das gefühl, ihn ziemlich gut zu kennen meistens. aber ich hab auch nicht das gefühl, dass er sich so "einfach" öffnet andern gegenüber. wenns tiefsinnig wird, kommen von ihm nur andeutungen oder hypothesen. ob sich das ändern würde, wenn wir zusammen wären? oder ob sich das ändern sollte, bevor wir eventuell zusammen kämen? soll ich ihn doch mal ansprechen oder es lassen? betrunken oder nüchtern? reden oder einfach küssen? ach man xD verdammtes kompliziertes ding." - 04.07.2014 um 4:22 Uhr
- Anmerkung: Okay, der war jetzt nicht so poetisch. Geklärt ist es inzwischen auch. Nüchtern bei einem Gespräch btw ;) -

"es ist wieder soweit. es wiederholt sich und bestätigt mir meine vermutung, dass ich noch genau der selbe mensch bin wie vor einem jahr. dass diese gedanken nur über den sommer untergetaucht sind. im pool baden gewesen mit cocktail. im urlaub. und nun ist es wieder winter und sie stehen wieder breit grinsend vor der tür. ich habe sie lange nicht gesehen und auch meist nicht sehr gemocht, wenn sie da waren, aber es fühlt sich richtig an, die alten bekannten wieder reinzulassen. der fuß steht sowieso schon in der schwelle als ich öffne, um zu sehen, wer da klingeln mag um so eine späte uhrzeit. jetzt wohnen sie wieder bei mir. und ich bekomme sie nur zum ausgehen, wenn ich meinen kopf ausstellen kann. sie lieben meinen kopf. und mein kopf fühlt sich wie trunken von so viel aufmerksamkeit. schön, dass sich jemand um ihn kümmert. wo das enden wird, weiß er, aber das stört ihn nicht. er ist wie ein trockener alkoholiker, der nach monaten abstinenz den geschmack von seinem suchtmittel wieder auf den lieppen schmeckt. zu schwach, nein zu sagen. also hallo, liebe freunde, schön, dass ihr da seid. ich weiß, ihr wollt bei mir bleiben bis dass der tod uns scheide. denn genau das ist euer ziel, nicht wahr? ich weiß es, ihr wisst es. aber das ändert nichts. also bleibt noch eine weile, dann weiß ich wenigstens, ich bin noch da. und wenn es zu schlimm wird, erlöst mich. ihr seid mein goldener schuss, ihr goldigen." - zuletzt geändert: 13.11.2014 um 18:59 Uhr

"ich fühle mich hoffnungslos. ich will weg. und damit meine ich nicht unbedingt hier aus dem zi. ich meine weit weg. von allen verpflichtungen. und wenn das heißt, mich umzubringen, werde ich diese möglichkeit nicht ausschließen. wird auch schwer, wenn ich auf jeder brücke kurz überlege, ob die höhe und der strom des flusses darunter ausreichen würden für einen schnellen tod. die letzte reise. im fluss. irgendwie poetisch. und die gedanken lassen sich wieder schwerer verdrängen. und mir gehen die argumente aus. die, die zurückbleiben...ich glaube, nein, ich bin mir sicher, das würde meine mutter brechen. es würde h. in ungeahnte tiefe verfrachten und ich kann es nicht einschätzen, wie weit sowas bei beiden reparierbar ist. bei allen andern würde es zu trauer führen. wie tief vermag ich jeweils nicht einzuschätzen. ich weiß aber nicht, inwiefern mich das am ende zurückhält, wenn die panik wieder kommt. und sie kommt. wie immer. wie gerade wieder. ich fühle mich nicht als würde mich hier irgendetwas halten außer der sorge um mein umfeld. am boden halten. sowohl im flug als auch im fall. ich habe ein schlechtes gewissen den ärzten hier gegenüber, das macht es nicht besser. weil ich sie bloßgestellt habe, weil ich ihn vor den kopf gestoßen habe. ich habe panik allein beim gedanken an die praxisanleitungen. an gedanken an gespräche, die kommen werden. ich will mich frei bewegen können, brauche aber gleichzeitig sicherheit und regeln. ich komme mit meinen widersprüchen in mir selbst nicht zurecht. alles ist so anstrengend um mich herum. ich schaffe es nicht einmal mehr, die fassade anderen gegenüber aufrecht zu erhalten. ich habe angst vor freitag, weil ich weiß, was ich von s. will. manchmal zumindest. ich brauche sicherheit. einen roten faden, an dem ich mich festhalten kann. in den ich mich manchmal einfach einspinnen kann. um mich zu schützen. um mich geborgen zu fühlen. ich kann ihm andererseits keine sicherheit geben. dass ich lebe. mehr kann ich eigentlich nicht nicht versprechen. das leben ist nunmal etwas großes. dieser eine punkt wiegt so schwer, dass ich es verstehen kann, wenn er davor zurückschreckt. rechne schon damit. ich will auch niemandem eine last auferlegen. denn das bin ich nunmal. eine last. also warum nicht die last über bord schmeißen, damit das schiff nicht untergeht?" - 28.01.2015 umd 23:12 Uhr
- Anmerkung: Aus S. und mir wurde nichts ernsthafteres, aber das hatte andere Gründe. -

"ich weiß, ich hab es schon zu oft gesagt wahrscheinlich, aber alkohol senkt ja bekanntlich die hemmschwelle undso xD ich mag dich echt gern und das ist mein voller ernst! ich mag es, dir zuzuhören, egal was du erzählst. ich mag es, dich zu beobachten, wenn du serien nachmachst :D ich mag dich in so ziemlich allen situationen, in denen ich dich bisher erlabt habe. und ich mag es besonders, dass du auch etwas durchgeknallt bist :D ich mag dich im gesamtpaket. so." - 08.02.2015 um 1:01 Uhr
- Anmerkung: Das gehört eigentlich fast nicht hier rein. Ich habs aber auf meinem Handy in den Notizen gefunden und fands eigentlich ganz hübsch, auch wenns nicht geklappt hat. -

"es überkommt mich immer öfter. irrationale angst. kraftlosigkeit. und es begleitet mich sowohl auf die arbeit als auch in die schule. so wie jetzt. und mein erhoffter anker wurde gezogen. ich weiß nicht, was mit s. jetzt ist. ich war mir sicher. aber jetzt fängt der boden auf dem ich stehe an zu wackeln und ich verliere den halt. ich rutsche ab und habe keinen rettungsanker. ich weiß, dass ich damit viel verantwortung verteile, aber ich brauche klare verhältnisse. wenn er etwas lockeres will, dann muss ich das wissen. ich muss wissen, worauf ich mich einstellen kann, worauf ich mich verlassen kann, was ich erwarten kann. sonst falle ich auf die nase. und wenn der boden sich öffnet , dann endet das tödlich. die ersten großen risse sehe ich schon. und zwar von oben, denn ich befinde mich nicht immer in mir. ich entfliehe mir. warum sollten die anderen dann nicht auch fliehen, wenn ich schon verschwinde und mich zurücklasse? der käptain verlässt das sinkende schiff. die passagiere sollten sich anschließen. klingt einleuchtend." - 03.03.2015 um 13:48 Uhr

Diese ganzen Notizen hab ich auf meinem Handy gespeichert. Das Posten hier erlaubt mir, sie dort zu löschen. Ein Päckchen weniger, dass ich täglich mit mir trage.

Montag, 16. März 2015

Neustart.

Da bin ich doch mal wieder über den Blog gestolpert und muss sagen, ich würde ihn gern wieder aufleben lassen. Vielleicht hat L. ja auch wieder Lust. Ich für meinen Teil mach das jetzt jedenfalls einfach mal.
Hallo und willkommen zurück also.

Hm. Meine Schwester hat da letztens was für sich entdeckt, was ihr hilft, den Tag positiver zu gestalten. Ich muss es mal eben wieder ergooglen...*mom*...
Okay. Ich find irgendwie nicht das Richtige. Ich werde das bei ihr nochmal genauer erfragen und dann nochmal posten. Jedenfalls hat sie ein Buch, in welches sie jeden Tag morgens 3 Fragen beantwortet und abends ebenfalls. Abends sind es andere als morgen, klar. Es geht immer um positive Sachen, das weiß ich noch. Weil im alltäglichen Leben die positiven Momente gegenüber den negativen oft ganz schnell untergehen können. Find ich eigentlich gut. Vielleicht führe ich das hier ein, wenn ich V. dazu nochmal Nähere Infos entlockt habe.

Ich liege gerade erkältet im Bett rum. Das erklärt, warum ich überhaupt Zeit habe, um diese Uhrzeit im Internet zu surfen. Tja. Im Vergleich zu gestern geht es mir sogar recht gut. Fühle mich reeeelativ fit, nur die Nase läuft und abundzu meldet sich der Husten noch zu Wort. Gestern hingegen stand ich gefühlt unzählige Male kurz vorm Abkratzen. Beim Hustenanfall erstickt. Beim Fieberthermometersuchen einen Schwächeanfall erlitten. Erfroren. In meinem Schweiß ertrunken. Ha! Aber nicht mit mir heute! Ich habe mich mit Desinfektionsmittel, Ingwer, Zitronen, Medikamenten und Balsamtaschentüchern bewaffnet und sage dem Virus oder den Bakterien, was auch immer es sein mag, den Krieg an.

Btw. Ich habe mich bei einem Mr. angesteckt. JA GENAU! EIN MR.! Muhahaha. Chrm. Ein Mr., der mich ganz exklusiv datet und den ich ganz exklusiv date. Ein Mr., der schon einen Teil meiner Freunde kennengelernt hat. Einen Mr. eben. Wollt ich nur mal in den Raum geworfen haben.

Bis dahaaaann!