Jetzt hab ich Liesken vorgestern Nacht so genervt, und nun hab ich's selbst vergessen.
Ich habe Probleme damit, Mittelmaße zu finden. Ich entscheide mich nur ungern. Irgendwie klingen die beiden Sätze ziemlich unvereinbar, aber wer mich gut kennt, weiß, was ich meine.
Ich versuche es allen Recht zu machen, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen und denke schon gar nicht mehr nach, was für mich die angenehmste Entscheidung wäre.
Ich denke generell wenig über mich nach.
Hat sich so eingebürgert. Hat sich besser angefühlt. Fühlt sich auch meist immer noch besser an.
Sonst käme mir ja noch öfter in den Sinn, wie verkorkst ich bin.
Und das bin ich.
Verkorkst.
Ziemlich.
It does sound more fitting in english: I'm pretty fucked up. I'm a mess.
Und in letzter Zeit wünsche ich mir immer öfter einen richtigen Beschützer. Einen, der erkennt, dass mein immer-Lächeln zwar in dem Moment meist wahr ist, dass da aber hinter dem fröhlichen Kind eins in der Ecke in Embryonalhaltung liegt, ein trauriges Lied summt und weint. Bildlich gesprochen. Aber auch wörtlich.
Irgenwann wird es aber auch mal Zeit, dass ich mich mit dem Kind auseinandersetze. Bestenfalls bevor ich es auf einen Kerl losschicke. Da müsste ich mir schon einen Erzieher oder Sozialarbeiter oder so angeln.
Ich stell mir dabei gern vor, dass das fröhliche Kind das traurige beschützt. Aber es ist ein falsches Beschützen manchmal. Es lässt niemanden durch. Da kann ein böser Mann kommen oder einer, der helfen will. Das ist dem fröhlichen Kind egal. Es hat schon lange aufgegeben, diese Menschen unterscheiden zu wollen.
Und jetzt fühl ich mich melodramatisch. Bin ich ja auch. Aber who cares?
Gute Nacht.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Mittwoch, 27. Februar 2013
Der Tag, an dem ich vergessen habe...
Gestern habe ich vergessen zu schreiben. Das heißt es ist mir irgendwann sehr spät eingefallen, als gewisse Personen mir sechs oder sieben mal den WhatsApp Klingelton um die Ohren gehauen haben... Die Nachrichten habe ich zwar zunächst nicht gelesen, aber dann ist mir wieder eingefallen, dass ich etwas vergessen habe. Hmhm.
Dabei war gestern so ein aufschlussreicher Tag. Ich habe wiedermal festgestellt, dass ich anders bin. Damit fühle ich mich nicht gut! Dumm und glücklich zu sein wäre manchmal viel zu erstrebenswert...
Ich denke jeder fühlt sich intelligenter mal als der Rest der Welt und dennoch fühle ich mich auch oft böse, wenn ich solch arrogante Gedanken habe.Wenn ich mir die Leute um mich herum manchmal ansehe habe ich eben oft das Gefühl.
Andererseits weiß ich auch, dass ich momentan auf einer Stelle trete. Ich bin niemandem mehr so weit voraus wie ich es gerne wäre.
Ich höre jetzt erstmal auf die Welt mit meinen Gedanken vollzumüllen, eins noch vielleicht. Ein furchtbar kitschiges Gedicht, dass irgendwann zwischen der 10ten und 12ten Klasse entstanden sein muss...
Was muss man für den Optimismus aufgeben?
Dabei war gestern so ein aufschlussreicher Tag. Ich habe wiedermal festgestellt, dass ich anders bin. Damit fühle ich mich nicht gut! Dumm und glücklich zu sein wäre manchmal viel zu erstrebenswert...
Ich denke jeder fühlt sich intelligenter mal als der Rest der Welt und dennoch fühle ich mich auch oft böse, wenn ich solch arrogante Gedanken habe.Wenn ich mir die Leute um mich herum manchmal ansehe habe ich eben oft das Gefühl.
Andererseits weiß ich auch, dass ich momentan auf einer Stelle trete. Ich bin niemandem mehr so weit voraus wie ich es gerne wäre.
Ich höre jetzt erstmal auf die Welt mit meinen Gedanken vollzumüllen, eins noch vielleicht. Ein furchtbar kitschiges Gedicht, dass irgendwann zwischen der 10ten und 12ten Klasse entstanden sein muss...
Was muss man für den Optimismus aufgeben?
Jeden Tag aufs Neue hintergangen und betrogen
Jeden Tag das gleiche Spiel
Leere schöne Worte Eingefangen
Wandeln ohne Ziel
Worte kürzen für den Käfig
Jeder Frust so müßig
Das Schema ist unstimmig
Jeden Tag aufs Neue hoffen
Jeden Tag umsonst nur offen
Kürzer und durchbrochen
Zerbrochen
Stille…
Jeden Tag das gleiche Spiel
Leere schöne Worte Eingefangen
Wandeln ohne Ziel
Worte kürzen für den Käfig
Jeder Frust so müßig
Das Schema ist unstimmig
Jeden Tag aufs Neue hoffen
Jeden Tag umsonst nur offen
Kürzer und durchbrochen
Zerbrochen
Stille…
Montag, 25. Februar 2013
Geborgenheit
Wer entscheidet eigentlich, welche Aktionen verzweifelt rüberkommen und welche nicht?
Wie weit man sich aus dem Fenster lehnen darf und wie oft, ohne eine wirkliche Rückmeldung?
Wieso habe ich manchmal das Gefühl, ganz schön armselig zu sein?
Wer hat mir das eingeredet?
Ich würde diese Person gerne mal gut durchprügeln.
Was ich tue, und sei es noch so "dumm" (laut wem auch immer), ist doch schließlich meine Sache.
Da kommt einem dieses Armseligkeitsgefühl auch noch wie ein Selbstschutzmechanismus vor. Wer seinen Stolz beiseite schiebt, muss ganz schön verzweifelt sein..
Was soll das?
Und dann fühle ich mich blöd bei Dingen, die ich eigentlich richtig finde. What the heck?!
Bevormundet. Eingeredet. Gesellschaftliche Gehirnwäsche. Irgendwie kommt in mir immer öfter Kritik an der Gesellschaft auf. Aber wer genau das ist, weiß ich auch nicht.
Jedenfalls, um auf den Titel und meine Einleitung zurück zu kommen, habe ich letzte Nacht wieder eine Entscheidung getroffen, die manche durchaus als verzweifelt bezeichnen könnten. Und das genau hat mich an einer Entscheidungsfindung gehindert. "Wie stehe ich da, wenn ich das jetzt mache?"
Dabei ging es eigentlich nur um Mandarinen.
Aber diese Mandarinen hatten den Zusatz "Geborgenheit". Und wenn ich etwas schlecht widerstehen kann, dann ist es Geborgenheit. Wozu auch widerstehen? Um seinen Stolz zu behalten? Um hoch erhobenen Hauptes Einsamkeit zu empfinden? Das hab ich oft genug, wenn ich wollte. Also habe ich mich diesmal für Variante zwei entschieden.
Und ich muss sagen, ich kann bisher sehr gut damit leben.
Wie weit man sich aus dem Fenster lehnen darf und wie oft, ohne eine wirkliche Rückmeldung?
Wieso habe ich manchmal das Gefühl, ganz schön armselig zu sein?
Wer hat mir das eingeredet?
Ich würde diese Person gerne mal gut durchprügeln.
Was ich tue, und sei es noch so "dumm" (laut wem auch immer), ist doch schließlich meine Sache.
Da kommt einem dieses Armseligkeitsgefühl auch noch wie ein Selbstschutzmechanismus vor. Wer seinen Stolz beiseite schiebt, muss ganz schön verzweifelt sein..
Was soll das?
Und dann fühle ich mich blöd bei Dingen, die ich eigentlich richtig finde. What the heck?!
Bevormundet. Eingeredet. Gesellschaftliche Gehirnwäsche. Irgendwie kommt in mir immer öfter Kritik an der Gesellschaft auf. Aber wer genau das ist, weiß ich auch nicht.
Jedenfalls, um auf den Titel und meine Einleitung zurück zu kommen, habe ich letzte Nacht wieder eine Entscheidung getroffen, die manche durchaus als verzweifelt bezeichnen könnten. Und das genau hat mich an einer Entscheidungsfindung gehindert. "Wie stehe ich da, wenn ich das jetzt mache?"
Dabei ging es eigentlich nur um Mandarinen.
Aber diese Mandarinen hatten den Zusatz "Geborgenheit". Und wenn ich etwas schlecht widerstehen kann, dann ist es Geborgenheit. Wozu auch widerstehen? Um seinen Stolz zu behalten? Um hoch erhobenen Hauptes Einsamkeit zu empfinden? Das hab ich oft genug, wenn ich wollte. Also habe ich mich diesmal für Variante zwei entschieden.
Und ich muss sagen, ich kann bisher sehr gut damit leben.
Sonntag, 24. Februar 2013
Der Tag, an dem ich gedacht habe...
Hallo, mein Name ist Liesken...
Ich bin hier, weil ich ein(...) Problem habe. Was mein Problem ist? Ich denke zu viel über alles nach, bin eigentlich immer nur am denken...
Ich zerdenke Dinge, denk ich. (Klassischer Wortwitz?)
Gerade jetzt bin ich am überlegen, wie ich einen sinnvollen, hübschen Post zusammenkriege. Zum Beispiel habe ich mir vorgenommen, jeden Posttitel den ich verfasse mit "Der Tag, an dem ich" anzufangen. Warum ich das geplant habe? Weil ich gerne Muster habe, über Muster muss man nicht nachdenken und das entlastet mich. Mein perfektionistisch-angehauchtes Denkproblem geht soweit, dass ich gegoogelt habe, wo ich das Komma setzen muss. Nicht, dass ich nicht wüsste wo es hinkommt; Nein, ich wollte mir nur sicher sein.
Sicherheit ist so ein Thema über das ich sicherlich einen ganzen Roman verfassen könnte... So einen Fantasy-Trilogie-Roman mit mindestens 8 Bänden. Deswegen gehe ich da auch nicht weiter drauf ein, heute nicht zumindest.
Ich bleibe lieber beim Denken. Heute habe ich so gut wie den ganzen Tag gearbeitet, was dazu führte, dass ich nicht "viel" denken konnte. Habe also nur die gesamte nächste Woche durchgeplant, drei Einkaufslisten in meinem Kopf erstellt (, die danach geordnet sind, wo, wann, was zu kaufen ist), Uni-Aufgaben und -Abgaben-Termine zusammengestellt, über den Tod philosophiert und mir diesbezüglich noch mehr Angst gemacht (so á la "Was wenn der und der stirbt" oder "Wie gehe ich damit um, wenn jener Verwandte von eben dieser Person... blabla", über Diäten nachgedacht und in etwa geplant, wann es Sinn machen würde in die Badewanne zu gehen. Heute morgen war ich, kann ich das unauffällig bringen heute Abend wieder zu gehen? Kann ich natürlich nicht, würde ich aber gerne... Da ist es so schön warm. Ich friere mir gerade vollständig bekleidet bei der Heizung auf 4 gedreht den Arsch ab. Eigentlich ist mir nie kalt, aber abends, einsam und alleine, in meinem Zimmer ständig. Ob das an dem Zusatz "einsam und alleine" liegt? Ich habe auf meinem IPod momentan 231 Lieder und höre in der Dauerschleife momentan nur eines. Leave me alone (I'm lonely) Weil ich es auf eine abartige Art und Weise "ästhetisch" finde, wenn das Musikvideo, welches mein Leben ist, wie es gerade an mir vorbeizieht mit diesen Lyrics harmoniert?! Allerdings passt nur der Titel des Liedes... Bei dem Rest sagt Pink uns ja, dass ihr Macker nervt. Ich habe keinen... Aber ich fürchte, wenn ich einen hätte, obwohl ich es jetzt bestreiten würde, wenn man mich spontan fragt, würde ich auch nach drei Tagen singen:
"Go away
Give me a chance to miss you
Say goodbye
It'll make me want to kiss you
I love you so
Much more when you're not here"
Nunja... Ich weiß jetzt, was Taböa damit meinte, als sie sagte 99 Worte seien nicht viel...
Ich bin eigentlich noch lange nicht fertig mit schreiben, aber ich gehe jetzt mal ins Bettchen, der Blog läuft ja nicht weg und ich habe morgen Uni.
Das war das Wort zum Sonntag.
Ich bin hier, weil ich ein(...) Problem habe. Was mein Problem ist? Ich denke zu viel über alles nach, bin eigentlich immer nur am denken...
Ich zerdenke Dinge, denk ich. (Klassischer Wortwitz?)
Gerade jetzt bin ich am überlegen, wie ich einen sinnvollen, hübschen Post zusammenkriege. Zum Beispiel habe ich mir vorgenommen, jeden Posttitel den ich verfasse mit "Der Tag, an dem ich" anzufangen. Warum ich das geplant habe? Weil ich gerne Muster habe, über Muster muss man nicht nachdenken und das entlastet mich. Mein perfektionistisch-angehauchtes Denkproblem geht soweit, dass ich gegoogelt habe, wo ich das Komma setzen muss. Nicht, dass ich nicht wüsste wo es hinkommt; Nein, ich wollte mir nur sicher sein.
Sicherheit ist so ein Thema über das ich sicherlich einen ganzen Roman verfassen könnte... So einen Fantasy-Trilogie-Roman mit mindestens 8 Bänden. Deswegen gehe ich da auch nicht weiter drauf ein, heute nicht zumindest.
Ich bleibe lieber beim Denken. Heute habe ich so gut wie den ganzen Tag gearbeitet, was dazu führte, dass ich nicht "viel" denken konnte. Habe also nur die gesamte nächste Woche durchgeplant, drei Einkaufslisten in meinem Kopf erstellt (, die danach geordnet sind, wo, wann, was zu kaufen ist), Uni-Aufgaben und -Abgaben-Termine zusammengestellt, über den Tod philosophiert und mir diesbezüglich noch mehr Angst gemacht (so á la "Was wenn der und der stirbt" oder "Wie gehe ich damit um, wenn jener Verwandte von eben dieser Person... blabla", über Diäten nachgedacht und in etwa geplant, wann es Sinn machen würde in die Badewanne zu gehen. Heute morgen war ich, kann ich das unauffällig bringen heute Abend wieder zu gehen? Kann ich natürlich nicht, würde ich aber gerne... Da ist es so schön warm. Ich friere mir gerade vollständig bekleidet bei der Heizung auf 4 gedreht den Arsch ab. Eigentlich ist mir nie kalt, aber abends, einsam und alleine, in meinem Zimmer ständig. Ob das an dem Zusatz "einsam und alleine" liegt? Ich habe auf meinem IPod momentan 231 Lieder und höre in der Dauerschleife momentan nur eines. Leave me alone (I'm lonely) Weil ich es auf eine abartige Art und Weise "ästhetisch" finde, wenn das Musikvideo, welches mein Leben ist, wie es gerade an mir vorbeizieht mit diesen Lyrics harmoniert?! Allerdings passt nur der Titel des Liedes... Bei dem Rest sagt Pink uns ja, dass ihr Macker nervt. Ich habe keinen... Aber ich fürchte, wenn ich einen hätte, obwohl ich es jetzt bestreiten würde, wenn man mich spontan fragt, würde ich auch nach drei Tagen singen:
"Go away
Give me a chance to miss you
Say goodbye
It'll make me want to kiss you
I love you so
Much more when you're not here"
Nunja... Ich weiß jetzt, was Taböa damit meinte, als sie sagte 99 Worte seien nicht viel...
Ich bin eigentlich noch lange nicht fertig mit schreiben, aber ich gehe jetzt mal ins Bettchen, der Blog läuft ja nicht weg und ich habe morgen Uni.
Das war das Wort zum Sonntag.
Samstag, 23. Februar 2013
Gruppengefühl
Heute war ein langer Tag. Mal wieder. Wenigstens gab es diesmal genügend Schlaf davor. Naja..was man halt so als "genügend" definiert.
Achja. Tabea hier. Also. Nein. Nochmal neu.
Ich bin die Tabea, und ich habe ein paar Probleme. *Hallo Tabea*
Wer hat die nicht? Nun gut, zurück zum heutigen Tag, der quasi gestern war.
Probe. War so lala.
Mittagsessen bei G. und A. mit Spielenachmittag. War lecker und schön.
Kino. Arbeit. Heute als Anleiterin. War lustig und schön. Aber halt trotzdem lang und anstrengend.
Eben noch ein bisschen Quatschen vorm Kino mit Kollegen. War angenehm. Trotz Kälte. Und Beinaua.
Da bin ich auch schon beim Thema.
Ich mag Gruppengefühle. Ich gehöre meistens zu denen, die bis zum Ende bleibt. Eine, der letzten, die gehen. Was einerseits aus dem Gedanken herrührt, dass man über mich reden könnte, wenn ich weg bin, aber andererseits einfach vor allem, weil ich mich in Gruppen wohl fühle. Ich muss nicht mal besonders aktiv am Geschehen beteiligt sein. Nach dem Motto: Dabei sein ist alles!, stehe ich manchmal auch einfach nur gerne dabei und fühl mich auf eine angenehme Art und Weise zu etwas zugehörig. Ich muss nicht nachdenken, wo ich im Leben stehe, was meine Ziele oder sonst was sind oder sein sollten, sondern bin einfach da. In der Gruppe. Und lasse mich so mitschleifen. Ich laufe mit. Ich bin ein Mitläufer. Und das kann unglaublich angenehm sein. Eine gute Ablenkung vom eigenen Leben.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich die Einzige bin, die wirklich was versteht auf der Welt.
Dabei versteh ich gar nichts.
Aber ich fühle mich einfach manchmal, als wäre das hier wie in "Matrix" und ich wäre die Einzige, die das checkt. Und ich fühl mich scheiße dabei. Leer. Weil einfach alles sinnlos ist. Mir fehlt für alles der reale Hintergrundbezug. Eine Erklärung, wieso das wichtig ist oder sein sollte. Wieso man Was macht und Wieso So. Wieso man überhaupt etwas macht. Das Leben in der Gesellschaft kommt mir dann wie eine große Beschäftigungstherapie vor. Und ich verstehe den Sinn nicht.
Und an solchen Tagen kommt mir das Gruppengefühl ganz recht. Eine gute Ablenkung eben..
Mitläufer. Das ist so verdammt negativ belastet.
Ich brauche das eben einfach manchmal. Weil es mir hilft, zu überleben. Ganz einfach deswegen.
Und dafür stehe ich dann von mir aus auch gerne mal eine Stunde in der Kälte, während mein Rücken schmerzt oder meine Beine und ich eindeutig zu wenig Kleidung anhab für das Wetter.
Jetzt hab ich es nun aber doch auch ins Bett geschafft und freue mich sehr auf morgen früh. Frühstück mit Papa und V.. Und abends wieder Arbeit. Dazwischen plane ich aber mal lieber noch ein Mittagsschläfchen ein, wenn ich mir die Uhrzeit hier so ansehe..
In diesem Sinne: Gute Nacht.
Achja. Tabea hier. Also. Nein. Nochmal neu.
Ich bin die Tabea, und ich habe ein paar Probleme. *Hallo Tabea*
Wer hat die nicht? Nun gut, zurück zum heutigen Tag, der quasi gestern war.
Probe. War so lala.
Mittagsessen bei G. und A. mit Spielenachmittag. War lecker und schön.
Kino. Arbeit. Heute als Anleiterin. War lustig und schön. Aber halt trotzdem lang und anstrengend.
Eben noch ein bisschen Quatschen vorm Kino mit Kollegen. War angenehm. Trotz Kälte. Und Beinaua.
Da bin ich auch schon beim Thema.
Ich mag Gruppengefühle. Ich gehöre meistens zu denen, die bis zum Ende bleibt. Eine, der letzten, die gehen. Was einerseits aus dem Gedanken herrührt, dass man über mich reden könnte, wenn ich weg bin, aber andererseits einfach vor allem, weil ich mich in Gruppen wohl fühle. Ich muss nicht mal besonders aktiv am Geschehen beteiligt sein. Nach dem Motto: Dabei sein ist alles!, stehe ich manchmal auch einfach nur gerne dabei und fühl mich auf eine angenehme Art und Weise zu etwas zugehörig. Ich muss nicht nachdenken, wo ich im Leben stehe, was meine Ziele oder sonst was sind oder sein sollten, sondern bin einfach da. In der Gruppe. Und lasse mich so mitschleifen. Ich laufe mit. Ich bin ein Mitläufer. Und das kann unglaublich angenehm sein. Eine gute Ablenkung vom eigenen Leben.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich die Einzige bin, die wirklich was versteht auf der Welt.
Dabei versteh ich gar nichts.
Aber ich fühle mich einfach manchmal, als wäre das hier wie in "Matrix" und ich wäre die Einzige, die das checkt. Und ich fühl mich scheiße dabei. Leer. Weil einfach alles sinnlos ist. Mir fehlt für alles der reale Hintergrundbezug. Eine Erklärung, wieso das wichtig ist oder sein sollte. Wieso man Was macht und Wieso So. Wieso man überhaupt etwas macht. Das Leben in der Gesellschaft kommt mir dann wie eine große Beschäftigungstherapie vor. Und ich verstehe den Sinn nicht.
Und an solchen Tagen kommt mir das Gruppengefühl ganz recht. Eine gute Ablenkung eben..
Mitläufer. Das ist so verdammt negativ belastet.
Ich brauche das eben einfach manchmal. Weil es mir hilft, zu überleben. Ganz einfach deswegen.
Und dafür stehe ich dann von mir aus auch gerne mal eine Stunde in der Kälte, während mein Rücken schmerzt oder meine Beine und ich eindeutig zu wenig Kleidung anhab für das Wetter.
Jetzt hab ich es nun aber doch auch ins Bett geschafft und freue mich sehr auf morgen früh. Frühstück mit Papa und V.. Und abends wieder Arbeit. Dazwischen plane ich aber mal lieber noch ein Mittagsschläfchen ein, wenn ich mir die Uhrzeit hier so ansehe..
In diesem Sinne: Gute Nacht.
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