Wer entscheidet eigentlich, welche Aktionen verzweifelt rüberkommen und welche nicht?
Wie weit man sich aus dem Fenster lehnen darf und wie oft, ohne eine wirkliche Rückmeldung?
Wieso habe ich manchmal das Gefühl, ganz schön armselig zu sein?
Wer hat mir das eingeredet?
Ich würde diese Person gerne mal gut durchprügeln.
Was ich tue, und sei es noch so "dumm" (laut wem auch immer), ist doch schließlich meine Sache.
Da kommt einem dieses Armseligkeitsgefühl auch noch wie ein Selbstschutzmechanismus vor. Wer seinen Stolz beiseite schiebt, muss ganz schön verzweifelt sein..
Was soll das?
Und dann fühle ich mich blöd bei Dingen, die ich eigentlich richtig finde. What the heck?!
Bevormundet. Eingeredet. Gesellschaftliche Gehirnwäsche. Irgendwie kommt in mir immer öfter Kritik an der Gesellschaft auf. Aber wer genau das ist, weiß ich auch nicht.
Jedenfalls, um auf den Titel und meine Einleitung zurück zu kommen, habe ich letzte Nacht wieder eine Entscheidung getroffen, die manche durchaus als verzweifelt bezeichnen könnten. Und das genau hat mich an einer Entscheidungsfindung gehindert. "Wie stehe ich da, wenn ich das jetzt mache?"
Dabei ging es eigentlich nur um Mandarinen.
Aber diese Mandarinen hatten den Zusatz "Geborgenheit". Und wenn ich etwas schlecht widerstehen kann, dann ist es Geborgenheit. Wozu auch widerstehen? Um seinen Stolz zu behalten? Um hoch erhobenen Hauptes Einsamkeit zu empfinden? Das hab ich oft genug, wenn ich wollte. Also habe ich mich diesmal für Variante zwei entschieden.
Und ich muss sagen, ich kann bisher sehr gut damit leben.
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