Mittwoch, 27. Februar 2013

Der Tag, an dem ich vergessen habe...

Gestern habe ich vergessen zu schreiben. Das heißt es ist mir irgendwann sehr spät eingefallen, als gewisse Personen mir sechs oder sieben mal den WhatsApp Klingelton um die Ohren gehauen haben... Die Nachrichten habe ich zwar zunächst nicht gelesen, aber dann ist mir wieder eingefallen, dass ich etwas vergessen habe. Hmhm.
Dabei war gestern so ein aufschlussreicher Tag. Ich habe wiedermal festgestellt, dass ich anders bin. Damit fühle ich mich nicht gut! Dumm und glücklich zu sein wäre manchmal viel zu erstrebenswert...
Ich denke jeder fühlt sich intelligenter mal als der Rest der Welt und dennoch fühle ich mich auch oft böse, wenn ich solch arrogante Gedanken habe.Wenn ich mir die Leute um mich herum manchmal ansehe habe ich eben oft das Gefühl.
Andererseits weiß ich auch, dass ich momentan auf einer Stelle trete. Ich bin niemandem mehr so weit voraus wie ich es gerne wäre.

Ich höre jetzt erstmal auf die Welt mit meinen Gedanken vollzumüllen, eins noch vielleicht. Ein furchtbar kitschiges Gedicht, dass irgendwann zwischen der 10ten und 12ten Klasse entstanden sein muss...

Was muss man für den Optimismus aufgeben? 

Jeden Tag aufs Neue hintergangen und betrogen
Jeden Tag das gleiche Spiel
Leere schöne Worte   Eingefangen
Wandeln ohne Ziel
Worte kürzen für den Käfig
Jeder Frust so müßig
Das Schema ist unstimmig
Jeden Tag aufs Neue hoffen
Jeden Tag umsonst nur offen
Kürzer und durchbrochen
Zerbrochen
Stille…

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