Samstag, 23. Februar 2013

Gruppengefühl

Heute war ein langer Tag. Mal wieder. Wenigstens gab es diesmal genügend Schlaf davor. Naja..was man halt so als "genügend" definiert. 
Achja. Tabea hier. Also. Nein. Nochmal neu.
Ich bin die Tabea, und ich habe ein paar Probleme. *Hallo Tabea*
Wer hat die nicht? Nun gut, zurück zum heutigen Tag, der quasi gestern war.

Probe. War so lala. 
Mittagsessen bei G. und A. mit Spielenachmittag. War lecker und schön.
Kino. Arbeit. Heute als Anleiterin. War lustig und schön. Aber halt trotzdem lang und anstrengend.
Eben noch ein bisschen Quatschen vorm Kino mit Kollegen. War angenehm. Trotz Kälte. Und Beinaua.

Da bin ich auch schon beim Thema.
Ich mag Gruppengefühle. Ich gehöre meistens zu denen, die bis zum Ende bleibt. Eine, der letzten, die gehen.  Was einerseits aus dem Gedanken herrührt, dass man über mich reden könnte, wenn ich weg bin, aber andererseits einfach vor allem, weil ich mich in Gruppen wohl fühle. Ich muss nicht mal besonders aktiv am Geschehen beteiligt sein. Nach dem Motto: Dabei sein ist alles!, stehe ich manchmal auch einfach nur gerne dabei und fühl mich auf eine angenehme Art und Weise zu etwas zugehörig. Ich muss nicht nachdenken, wo ich im Leben stehe, was meine Ziele oder sonst was sind oder sein sollten, sondern bin einfach da. In der Gruppe. Und lasse mich so mitschleifen. Ich laufe mit. Ich bin ein Mitläufer. Und das kann unglaublich angenehm sein. Eine gute Ablenkung vom eigenen Leben.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich die Einzige bin, die wirklich was versteht auf der Welt. 
Dabei versteh ich gar nichts.       
Aber ich fühle mich einfach manchmal, als wäre das hier wie in "Matrix" und ich wäre die Einzige, die das checkt. Und ich fühl mich scheiße dabei. Leer. Weil einfach alles sinnlos ist. Mir fehlt für alles der reale Hintergrundbezug. Eine Erklärung, wieso das wichtig ist oder sein sollte. Wieso man Was macht und Wieso So. Wieso man überhaupt etwas macht. Das Leben in der Gesellschaft kommt mir dann wie eine große Beschäftigungstherapie vor. Und ich verstehe den Sinn nicht.

Und an solchen Tagen kommt mir das Gruppengefühl ganz recht. Eine gute Ablenkung eben..
Mitläufer. Das ist so verdammt negativ belastet. 
Ich brauche das eben einfach manchmal. Weil es mir hilft, zu überleben. Ganz einfach deswegen.
 Und dafür stehe ich dann von mir aus auch gerne mal eine Stunde in der Kälte, während mein Rücken schmerzt oder meine Beine und ich eindeutig zu wenig Kleidung anhab für das Wetter.

Jetzt hab ich es nun aber doch auch ins Bett geschafft und freue mich sehr auf morgen früh. Frühstück mit Papa und V.. Und abends wieder Arbeit. Dazwischen plane ich aber mal lieber noch ein Mittagsschläfchen ein, wenn ich mir die Uhrzeit hier so ansehe..

In diesem Sinne: Gute Nacht.     

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen