Die Einträge hier häufen sich wieder. Und ich bin die einzige Verfasserin. Man könnte fast meinen, ich schreibe hier einen Suicide-Blog.
Immer öfter frage ich mich Warum? Warum sich das überhaupt noch geben. Ich meine nicht den Blog. Ich meine mein Leben. Okay, der Reim war nicht beabsichtigt. An dem, wie ich mich gerade wieder fühle, ist absolut nichts lustiges. Es ist...nervenaufreibend. Traurig. Hilflos. Allein. Einsam. Klein. Scheiße. Wut. Auf mich selbst. Verloren. Emotional. Taub. Alles. Aber nicht lustig.
Es fällt mir schwer, mir oder meinem Leben noch etwas Positives abzugewinnen.
Ich bin seit Dienstag nahezu durchgehend zuhause. Wenn man das zuhause nennen kann. Meine Wohnung ist eine Müllhalde. Und immer mehr fühle ich mich, als würde ich hier gut reinpassen. Müll. Alle Menschen um mich herum, die mir nahe sind, scheinen soweit weg. Egal, ob Luftlinie oder gefühlte Distanz. Meine Rettungsseile. Ich kann sie nicht greifen. Nicht erreichen. Ich hänge am Abgrund und kann die helfende Hand nicht fassen. Ich komme nicht dran. Und meine Kraft in den Armen lässt nach. Ich kann es spüren. Die Erde um mich herum bebt. Überall sterben Menschen und mein Abgrund fängt an zu bröckeln. Ich weiß nicht, wie lange ich mich noch halten kann. Ich bin zu viel Last für mich. Und ab einem gewissen Punkt werde ich die helfende Hand vielleicht auch gar nicht mehr ergreifen, selbst wenn ich könnte. Lieber falle ich alleine, als dass ich jemanden in die Tiefe mitreiße. Und die Tiefe. Sie ängstigt mich. Aber sie fühlt sich auch befreiend an. Endlich loslassen. Keine Sorgen mehr. Keinen Kummer mehr. Keine unkontrollierbaren Gefühle mehr. Vielleicht gehöre ich dorthin. Das flüstert sie mir jedenfalls zu. Sie liebkost mich. Versucht mich zu verführen. Und aus lauter innerer Einsamkeit und Not heraus, lasse ich mich wieder immer mehr auf sie ein. Ich hänge also am Abgrund. Und ich frage mich Warum nicht einfach fallen lassen?.
Freitag, 20. November 2015
Samstag, 7. November 2015
Down.
Ich fühle mich down. Irgendwie entspringt die Mehrheit meiner Texte hier diesem Gefühl. Tragische Sache.
Ich fühle mich immer noch einsam. Meine Wohnung sieht aus wie Hölle. Und ich habe nicht die Motivation an ihrem Zustand etwas zu ändern. Ich habe jetzt 3 Tage am Stück frei, bin dabei einerseits völlig verplant und gleichzeitig habe ich das Gefühl mit meiner Zeit nichts anzufangen. Ich hbe heute keinen Punkt meiner ToDoListe abgehakt und ich glaube auch nicht aran, dass ich heute noch einen Punkt abhaken werde. Mit H. und mir läuft es besser. Ich bin wieder am Abnehmen. Auf der Arbeit läuft es besser. Meistens. Ich habe inzwischen für mich festgestellt, dass ich nicht glaube, dass K. etwas mit meinem emotionalen Desaster zu tun haben will. Und das ist okay. Ich will ihm nicht aufbürgen. Ich weiß nur nicht, mit wem ich sprechen kann, wenn ich mich so fühle. V. hat genug mit ihrem Scheiß zu kämpfen. H...keine Ahnung. Mit T. könnte ich bestimmt sprechen, aber so recht traue ich mich da nicht. Vielleicht arbeite ich auch auf Einsamkeit hin. Damit ich mich darin wälzen kann. Im Selbstmitleid suhlen. Nur bleibt es inzwischen ja nicht dabei. Inzwischen bleiben die dummen Gedanken ja nicht mehr nur dumme Gedanken. Sie wurden zum Großteil schon mindestens einmal zu dummen Taten. Die Hürde ist also überwunden. Jetzt können sie Gedanken jederzeit wieder zu Taten werden. Hurray.
Und so liege ich jetzt hier. Den Tränen wieder nahe. Ohne speziellen Grund. EInfach so. Und ertrage es nicht mehr. Nicht mehr lange. Für den Moment bleiben die Suizidgedanken immerhin noch weg. Keine Ahnung wie lange noch.
Ich fühle mich immer noch einsam. Meine Wohnung sieht aus wie Hölle. Und ich habe nicht die Motivation an ihrem Zustand etwas zu ändern. Ich habe jetzt 3 Tage am Stück frei, bin dabei einerseits völlig verplant und gleichzeitig habe ich das Gefühl mit meiner Zeit nichts anzufangen. Ich hbe heute keinen Punkt meiner ToDoListe abgehakt und ich glaube auch nicht aran, dass ich heute noch einen Punkt abhaken werde. Mit H. und mir läuft es besser. Ich bin wieder am Abnehmen. Auf der Arbeit läuft es besser. Meistens. Ich habe inzwischen für mich festgestellt, dass ich nicht glaube, dass K. etwas mit meinem emotionalen Desaster zu tun haben will. Und das ist okay. Ich will ihm nicht aufbürgen. Ich weiß nur nicht, mit wem ich sprechen kann, wenn ich mich so fühle. V. hat genug mit ihrem Scheiß zu kämpfen. H...keine Ahnung. Mit T. könnte ich bestimmt sprechen, aber so recht traue ich mich da nicht. Vielleicht arbeite ich auch auf Einsamkeit hin. Damit ich mich darin wälzen kann. Im Selbstmitleid suhlen. Nur bleibt es inzwischen ja nicht dabei. Inzwischen bleiben die dummen Gedanken ja nicht mehr nur dumme Gedanken. Sie wurden zum Großteil schon mindestens einmal zu dummen Taten. Die Hürde ist also überwunden. Jetzt können sie Gedanken jederzeit wieder zu Taten werden. Hurray.
Und so liege ich jetzt hier. Den Tränen wieder nahe. Ohne speziellen Grund. EInfach so. Und ertrage es nicht mehr. Nicht mehr lange. Für den Moment bleiben die Suizidgedanken immerhin noch weg. Keine Ahnung wie lange noch.
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