Samstag, 7. November 2015

Down.

Ich fühle mich down. Irgendwie entspringt die Mehrheit meiner Texte hier diesem Gefühl. Tragische Sache.
Ich fühle mich immer noch einsam. Meine Wohnung sieht aus wie Hölle. Und ich habe nicht die Motivation an ihrem Zustand etwas zu ändern. Ich habe jetzt 3 Tage am Stück frei, bin dabei einerseits völlig verplant und gleichzeitig habe ich das Gefühl mit meiner Zeit nichts anzufangen. Ich hbe heute keinen Punkt meiner ToDoListe abgehakt und ich glaube auch nicht aran, dass ich heute noch einen Punkt abhaken werde. Mit H. und mir läuft es besser. Ich bin wieder am Abnehmen. Auf der Arbeit läuft es besser. Meistens. Ich habe inzwischen für mich festgestellt, dass ich nicht glaube, dass K. etwas mit meinem emotionalen Desaster zu tun haben will. Und das ist okay. Ich will ihm nicht aufbürgen. Ich weiß nur nicht, mit wem ich sprechen kann, wenn ich mich so fühle. V. hat genug mit ihrem Scheiß zu kämpfen. H...keine Ahnung. Mit T. könnte ich bestimmt sprechen, aber so recht traue ich mich da nicht. Vielleicht arbeite ich auch auf Einsamkeit hin. Damit ich mich darin wälzen kann. Im Selbstmitleid suhlen. Nur bleibt es inzwischen ja nicht dabei. Inzwischen bleiben die dummen Gedanken ja nicht mehr nur dumme Gedanken. Sie wurden zum Großteil schon mindestens einmal zu dummen Taten. Die Hürde ist also überwunden. Jetzt können sie Gedanken jederzeit wieder zu Taten werden. Hurray.
Und so liege ich jetzt hier. Den Tränen wieder nahe. Ohne speziellen Grund. EInfach so. Und ertrage es nicht mehr. Nicht mehr lange. Für den Moment bleiben die Suizidgedanken immerhin noch weg. Keine Ahnung wie lange noch.

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