Freitag, 16. Oktober 2015
Sehnen.
Ich sehne mich sicherlich nicht nach der Arbeit, zu der ich übermorgen wieder antanzen darf. Gerade ist eine Schulwoche zu Ende gegangen und ich war auf der Heimfahrt mit unserer Fahrgemeinschaft en Tränen nahe. Ich fühle mich auf der Arbeit unwohl, was vor allem an dem Verhältnis Team - Ich liegt. Ich habe bei fast allen das Gefühl, sie mögen mich nicht. Oder keine Ahnung. Sie wertschätzen mich nicht. Ich fühle mich als Auszubildende mit leicht labiler Psyche dort nicht gut aufgehoben oft. Die letzten beiden Arbeitstage vor der Schulwoche bin ich nach Hause gekommen und habe erstmal losgeheult. Und das im Vorpost beschriebene Lied gehört. Das ist für mich persönlich ein Lied, bei dem man davon ausgehen kann, es geht mir schlecht. Das Lied auf Dauerschleife deutet in 95% aller Fälle bei mir auf einen wirklich tiefen Tiefpunkt hin. Und ja, ich war an beiden Tagen gefühlt ganz unten. Und an beiden Tagen hat es selbstverletzende Ausmaße angenommen. Dann hat es in der Schule 2 Tage gebraucht bis ich wieder aufgerappelt war und durch die Klasse wieder unbewusst hochgezogen wurde. Und jetzt ist es vorbei. Ich muss wieder zur Arbeit und bis zur nächsten Schulwoche dauert es noch einen Monat. Ich habe keine Ahnung wie ich das durchhalten kann. Ob ich das durchhalten kann. Vor allem ist V., meine große Stütze in den letzten Wochen/Monaten, weit weg, weil sie selbst in Therapie ist. Und zwischen H. und mir ist es gerade komisch. Ich habe das Gefühl, wir driften auseinander. Und daran habe auch ich Schuld. Das weiß ich. Aber ich brauche sie gerade und das weiß sie nicht. Manchmal bin ich aber auch zu stolz ihr das zu sagen. Ich will nicht nur angekrochen kommen, wenn es mir kacke geht. Ich bin einsam. Man kann sagen, ich habe gerade keine meiner besten Freunde um mich herum und auch keinen Ausgleich für die Frustration auf der Arbeit. Ich habe tatsächlich Angst davor zur Arbeit zu gehen. Ich könnte gerade schon wieder heulen. Ich möchte K. sagen, dass ich ihn brauche. Dass ich irgendjemanden gerade brauche. Dass ich gerade dabei bin unterzugehen. Ich möchte mich aber nicht aufdrängen und auch nicht, dass er darin etwas hineininterpretiert. Ich möchte nicht, dass er denkt, ich liebe ihn oder will Sex von ihm - generell wäre das schön, aber darum geht es mir dabei gerade nicht. Ich kann nur nicht allein sein gerade. Ich kann es nicht. Ich kann nicht. Ich kann nichts.
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