Ich versuche mich gerade selbst zu therapieren.
Ich weiß nicht genau, woran es liegt, dass ich diesen Knacks habe, aber ich kann Männer nicht einfach als Freunde wahrnehmen. In meinem Hinterkopf spinnt sich immer schon etwas zusammen, wie wir zusammenpassen, wie es zusammen wäre, was wir unseren Kindern über unser Kennenlernen erzählen. Scheiße halt.
Und das ist nicht besonders toll auf die Dauer. Naja, irgendwie schon, weil in meinem Kopfkino einfache eine Dauerromanze läuft und das Popcorn umsonst ist, aber es hindert mich doch daran, "normale" freundschaftliche Beziehungen zu männlichen Individuen aufzubauen.
Nachdem ich nun also festgestellt habe, dass ich das ja gar nicht umbedingt schlimm finde, kann ich es also auf die "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"-Tour bekämpfen, denn der Wille ist ja nicht so besonders da. Also versuche ich die Taktik der Desensibilisierung.
Ich umgebe mich mit ganz vielen Männern, vergeben und Single, und freunde mich an und so und hoffe, dass da irgendwann wirklich mal einer auftaucht, den ich als meinen nichtvorhandenen Bruder ansehen kann. Völlig unsexuell.
Wobei ichs schon kommen seh. Genau der ist der "Richtige" für mich.
You see? My brain never sleeps..
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