Dienstag, 12. März 2013

Der Tag, an dem ich zuversichtlich war und über Werte nachdachte...

Dann habe ich mir das heute also durchgelesen, was meine Vorrednerin geschrieben hat und dann habe ich den Fehler gemacht über meine "Werte" nachzudenken. Und ich fürchte mir fällt nichts ein, was "sufficient" wäre.
Werte. Meine Werte? Nach was für Werten möchte ich mein Leben gestalten!? Nunja. Wenn ich diesen Satz höre, muss ich immer an "christliche Werte" denken. Nicht weil ich danach leben wollte... Religion ist für mich ohnehin ein sehr schwieriges Thema... Sondern, weil das eben in meinem Hirn so vernetzt ist. Eine andere Sache habe ich dazu gar nicht. Ich bin drauf und dran Werte mal zu googeln. Vielleicht bin ich zu müde, um mir darüber Gedanken zu machen, aber... Vielleicht auch nicht und ich habe einfach keine Ahnung. Über Prinzipien nachzudenken fällt mir da leichter. Nur klingen "Prinzipien" irgendwie schlechter als "Werte". Werte sind was großes, ehrenvolles...
Prinzipien... Prinzipien werden immer mit so etwas wie "Prinzipienschwein" oder "das geht gegen meine Prinzipien" assoziiert. Klingt nicht gut.
Warum kann mein Leben eigentlich nicht so locker laufen, wie das von so vielen anderen Leuten? Warum kommen mir die Probleme anderer immer so viel einfacher zu lösen vor? Bzw. meistens glaube ich nicht einmal, dass andere Leute überhaupt ~ernstzunehmende/wahrzunehmende~ Probleme haben. Es gibt immer Gegenbeispiele, das stimmt schon, aber die kommen mir dann so krass vor, dass ich das als unrealistisch einstufe.

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