Jetzt hab ich Liesken vorgestern Nacht so genervt, und nun hab ich's selbst vergessen.
Ich habe Probleme damit, Mittelmaße zu finden. Ich entscheide mich nur ungern. Irgendwie klingen die beiden Sätze ziemlich unvereinbar, aber wer mich gut kennt, weiß, was ich meine.
Ich versuche es allen Recht zu machen, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen und denke schon gar nicht mehr nach, was für mich die angenehmste Entscheidung wäre.
Ich denke generell wenig über mich nach.
Hat sich so eingebürgert. Hat sich besser angefühlt. Fühlt sich auch meist immer noch besser an.
Sonst käme mir ja noch öfter in den Sinn, wie verkorkst ich bin.
Und das bin ich.
Verkorkst.
Ziemlich.
It does sound more fitting in english: I'm pretty fucked up. I'm a mess.
Und in letzter Zeit wünsche ich mir immer öfter einen richtigen Beschützer. Einen, der erkennt, dass mein immer-Lächeln zwar in dem Moment meist wahr ist, dass da aber hinter dem fröhlichen Kind eins in der Ecke in Embryonalhaltung liegt, ein trauriges Lied summt und weint. Bildlich gesprochen. Aber auch wörtlich.
Irgenwann wird es aber auch mal Zeit, dass ich mich mit dem Kind auseinandersetze. Bestenfalls bevor ich es auf einen Kerl losschicke. Da müsste ich mir schon einen Erzieher oder Sozialarbeiter oder so angeln.
Ich stell mir dabei gern vor, dass das fröhliche Kind das traurige beschützt. Aber es ist ein falsches Beschützen manchmal. Es lässt niemanden durch. Da kann ein böser Mann kommen oder einer, der helfen will. Das ist dem fröhlichen Kind egal. Es hat schon lange aufgegeben, diese Menschen unterscheiden zu wollen.
Und jetzt fühl ich mich melodramatisch. Bin ich ja auch. Aber who cares?
Gute Nacht.
You are neither fucked up nor a mess. You are fucking special! I luv you sIzTaH! Oder so geht das doch oder? Der englische Text ist übrigens in meinem schönsten britischen Akzent nur für dich zu lesen. So dass das "a" mehr wie ein "ey" klingt. Ey langah altah krass konkret. Wir packen das!
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